Content Management Systeme

Warum WordPress, Joomla, Drupal, Typo3, etc. nicht immer eine gute Lösung ist. CMS sind für viele Kunden zu komplex und wartungsintensiv.


1. CMS für den Entwickler

Heutige - zumeist kostenlose - Content Management Systeme sind für Fachpersonen gedacht und nicht für Personen, die auf der eigenen Website kurz ein neues Teammitglied hinzufügen, einen Rechtschreibfehler korrigieren oder ein Bild austauschen wollen. 

Nehmen wir als Beispiel WordPress. Ursprünglich wurde WordPress als Blog-Software entwickelt und im Grunde genommen ist es das heute noch. Es kann allerdings mit unzähligen verfügbaren Erweiterungen von Drittanbietern in vielen Bereichen so erweitert werden, dass es als CMS für eine Website dienen kann. Für WordPress selbst und alle diese Erweiterungen gibt es regelmässig Updates, die installiert werden sollten (aus sicherheitsrelevanten Überlegungen). Das macht ein solches System wartungsintensiv. 

Für den Entwickler haben solche Systeme den Vorteil, dass sie aus vielen Vorlagen, Erweiterungen, etc. auswählen können und nicht selbst programmieren müssen. 

2. CMS für den Websiteinhaber

Die Bedienung solcher CMS ist für Fachleute kein Problem. Wir stellen aber immer wieder fest, dass Personen, die mit IT wenig am Hut haben, oft nicht damit klar kommen und entsprechende Schulungen und Fachliteratur benötigen. 

Ob ein solches fertiges CMS also für Sie eine gute Wahl ist, hängt davon ab, ob Sie in Ihrem Betrieb entsprechende Fachpersonen haben, oder nicht. 

3. Individuelle CMS / Backoffice

Nehmen wir ein Beispiel eines Unternehmens, das 10 Angestellte hat und ihr Unternehmen auf einer Website präsentiert. Unter anderem werden dort auch die 10 Mitarbeiter vorgestellt. Nun verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen und ein neuer wird eingestellt. 

Mit fertigen CMS wie Joomla, Drupal, Typo3, Wordpress, etc. ist das Entfernen und das Einfügen eines neuen Mitarbeiters inklusive seinem Foto unter Umständen eine recht komplizierte Angelegenheit. Ganz besonders, da vermutlich in dem Unternehmen keine Fachperson vorhanden ist und dass ein Mitarbeiterwechsel selten vorkommt; also keine Erfahrung bei dieser Änderung auf der Website vorhanden ist. 

Mit einem individuell für den Kunden entwickelten CMS, bzw. Backoffice für die Pflege, sieht die Sache anders aus. Dort gibt es dann einen Menüpunkt "Mitarbeiter", eine Funktion "Löschen" und eine Funktion "Hinzufügen". Beim Hinzufügen werden explizit die für die Website notwendigen Informationen wie Name und Position abgefragt und es kann direkt das entsprechende Portraitfoto dazu hochgeladen werden. Dieses Foto wird automatisch beim Hochladen auf die notwendige Grösse verkleinert. 

So stellen wir uns ein sinnvolles CMS vor. Einfach zu bedienen und individuell auf den Kunden zugeschnitten. 

Übrigens: da wir für alle unsere Kunden solche individuellen CMS entwickeln können wir aus Erfahrung sagen: der Kunde braucht am Anfang eine Einführungszeit in das Backoffice von etwa 30 Minuten und kann sogar telefonisch erfolgen. Danach kann er alle Inhalte seiner Website einfach und schnell selbst verwalten.

Und ein weiterer, entscheidender Vorteil: individuell entwickelte CMS sind in der Regel wartungsfrei und damit auf Dauer vermutlich sogar günstiger.